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Impfungen verursachen kein Autismus: Was die Wissenschaft sagt

Impfungen verursachen kein Autismus: Was die Wissenschaft sagt
Impfungen verursachen kein Autismus. Das ist die klare Schlussfolgerung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des niederländischen Impfprogramms beim RIVM und großer Studien in vielen Ländern.
Vaxy stimmt dem zu. Eltern verdienen klare Informationen, keine Angst.
Was steht in den Nachrichten?
Am 11. August 2026 hat der US-Präsident Donald Trump eine Anordnung zu Kinderimpfungen unterschrieben. Er hat die alte Behauptung wiederholt, Impfungen würden Autismus verursachen. Er will auch, dass die MMR-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln in einzelne Impfungen aufgeteilt wird.
Ärztinnen, Ärzte und Gesundheitsorganisationen nennen diese Anordnung gefährlich. Das ist keine Wissenschaft. In den Vereinigten Staaten entscheiden die Bundesstaaten, welche Impfungen Schulen verlangen, nicht der Präsident. Die Anordnung ist also ein Rat, kein Gesetz. Sie kann Eltern trotzdem unsicher machen.
Woher kommt dieser Mythos?
1998 hat der britische Arzt Andrew Wakefield einen Artikel veröffentlicht. Er schrieb, die MMR-Impfung könne Autismus verursachen. Nur 12 Kinder nahmen teil. Später wurde klar, dass die Daten nicht stimmten. Wakefield hatte auch Geld von Anwälten bekommen, die Impfungen verklagen wollten.
Die medizinische Fachzeitschrift The Lancet hat den Artikel zurückgezogen. Das bedeutet: Der Artikel darf nicht mehr als Beweis genutzt werden. Wakefield durfte danach nicht mehr als Arzt arbeiten.
Seit 1998 gab es sehr viele große, sorgfältige Studien. Sie finden keinen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus.
Was sagen große Studien?
Eine bekannte Studie aus Dänemark von 2019 hat 657.461 Kinder begleitet. Forschende vom Statens Serum Institut haben geprüft, ob die MMR-Impfung Autismus verursacht. Die Antwort war nein. Auch nicht bei Kindern mit einem höheren Risiko, zum Beispiel weil ein Geschwisterkind Autismus hat.
2025 kam eine neue dänische Studie zu Aluminium in Impfstoffen. Kleine Mengen Aluminiumsalze stecken in manchen Impfstoffen. Sie helfen dem Körper, besser auf die Impfung zu reagieren. Die Forschenden haben mehr als 1 Million Kinder begleitet. Sie fanden keinen Zusammenhang mit Autismus und auch nicht mit 49 anderen Gesundheitsproblemen.
Das RIVM sammelt solche Studien auf einer eigenen Seite. Die Schlussfolgerung ist immer dieselbe: Impfen verursacht kein Autismus.
Was sagt die WHO?
Im Dezember 2025 hat eine WHO-Expertengruppe die Wissenschaft erneut geprüft. Die Gruppe heißt GACVS. Sie haben 31 Studien von 2010 bis 2025 aus vielen Ländern angesehen.
Ihre Schlussfolgerung: Impfungen verursachen kein Autismus. Auch nicht Impfungen mit Thiomersal, einem Konservierungsmittel, oder mit einem kleinen bisschen Aluminium.
Die WHO hat das schon 2002, 2004 und 2012 gesagt. Die neue Prüfung bestätigt das erneut.
Die WHO sagt auch: Kinderimpfungen haben in 50 Jahren mindestens 154 Millionen Leben gerettet.
Was sagt das niederländische Impfprogramm?
Das niederländische Impfprogramm schützt Kinder vor schweren Krankheiten, zum Beispiel Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten und Polio.
Auf der RIVM-Seite zur MMR-Impfung steht klar: Du bekommst kein Autismus durch die MMR-Impfung. Auch keinen Diabetes und keine Darmkrankheit.
Kinder in den Niederlanden bekommen die MMR-Impfung zweimal: mit etwa 14 Monaten und mit etwa 3 Jahren. Nach der ersten Impfung sind etwa 95% der Kinder geschützt. Nach der zweiten Impfung sind es etwa 99%.
Das RIVM sagt auch: Zweifel sind verständlich. Stell Fragen in der Kinderberatung oder bei der Ärztin oder dem Arzt. Nutze verlässliche Quellen, nicht nur soziale Medien.
Ist es sicherer, die MMR-Impfung aufzuteilen?
Nein. Die WHO, das RIVM und die US-CDC sagen, dass es keinen Beweis gibt, dass einzelne Impfungen sicherer sind.
Wenn du die Impfungen aufteilst, braucht dein Kind mehr Termine. Zwischen den Terminen ist dein Kind länger ungeschützt. Masern sind sehr ansteckend. Ein Kind kann krank werden, bevor alle Impfungen fertig sind.
Die MMR-Impfung ist eine kleine Dosis. Das sind ein paar Tropfen. Es ist keine große Menge Flüssigkeit im Körper.
Warum bekommen Kinder heute mehr Impfungen als früher?
Kinder bekommen heute Schutz vor mehr Krankheiten. Das ist Fortschritt, keine Gefahr. Kombinationsimpfungen bedeuten weniger Stiche in den Arm, nicht mehr.
Der Impfplan folgt dem Alter, in dem das Immunsystem am besten reagiert, und in dem Kinder das höchste Risiko haben.
Impfungen auslassen oder verschieben senkt diesen Schutz. Masern kommen öfter zurück, wenn weniger Kinder geimpft sind.
Was können Eltern tun?
- Folge dem nationalen Impfprogramm in deinem Land.
- Frag eine Ärztin, einen Arzt oder die Kinderberatung, wenn du Zweifel hast.
- Nutze Quellen wie die WHO und das RIVM, nicht anonyme Beiträge.
- Halte die Impfungen deines Kindes fest, damit nichts fehlt.
Mit Vaxy hältst du alle Impfungen der Familie an einem Ort. Du siehst, was schon gegeben wurde, und bekommst eine Erinnerung für die nächste Impfung.
Dieser Artikel ist Information, keine medizinische Beratung. Hast du Sorgen um die Gesundheit deines Kindes? Sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Kurze Antworten
Verursachen Impfungen Autismus? Nein. WHO, RIVM und große Studien finden keinen Zusammenhang.
Verursacht die MMR-Impfung Autismus? Nein. Große Studien mit Hunderttausenden Kindern finden keinen Zusammenhang.
Woher kommt der Mythos? Aus einem Artikel von 1998, der später zurückgezogen wurde. Die Daten stimmten nicht.
Ist Aufteilen der MMR-Impfung sicherer? Nein. Dafür gibt es keinen Beweis. Dein Kind bleibt dann länger ungeschützt.
Was sagen WHO und RIVM? Impfungen verursachen kein Autismus. Die WHO hat das 2025 erneut bestätigt.
Quellen
- WHO: Impfungen verursachen kein Autismus, 11. Dezember 2025
- WHO-GACVS-Erklärung zu Impfungen und Autismus
- RIVM: Forschung zu Impfen und Autismus
- RIVM: Impfen verursacht kein Autismus
- RIVM: MMR-Impfung
- Hviid et al., MMR-Impfung und Autismus, Annals of Internal Medicine 2019
- Statens Serum Institut: kein Zusammenhang zwischen Aluminium in Impfstoffen und Autismus, 2025
- The Lancet zieht den Wakefield-Artikel zurück, 2010
- CDC: Vaccines Do Not Cause Autism
- BBC: Trump unterschreibt Anordnung zu Kinderimpfungen, 11. August 2026